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Projekt STEINE FÜR DIE KIDS 2018-03-13T11:15:55+00:00

Project Description

Zufall … oder Bestimmung?

Es war in 2007, als ich mit dem Moped vom heutigen Nam Cuong Hotel in Richtung Stadt fuhr. Ein starker Regen überraschte mich und ich suchte ein Dach zum Unterstellen.

Es war das Dach den Social Centers Hai Duong. Ich habe plötzlich Kinder auf Krücken und in Rollstühlen gesehen und ging hinein. Es war so um die Mittagszeit etwa 1000 Kinder auf dem Hof. Alle wollten so schnell es geht in ihr Zimmer oder in die Klassenräume.
Der nächste Blick galt dem Speiseraum: Keine Stühle, keine Tische, keine Schüsseln … nichts. Die Kinder haben das „Essen“ in die Hand bekommen, etwas Sauce drauf und das wars. Sie waren dünn und das Essen konnte nicht reichen … nie.

Das hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe Leute um Hilfe gebeten. Hai Duong Keramikfabrik usw., die Industrie angesprochen und auch Freunde und Familie. Dann kam Paul Christanell aus Südtirol. Paul ging mit uns in das Social Center und war erst mal sprachlos. Er konnte nicht fassen was er sah und löste mit Bildern und Gesprächen die erste Spende des Missionsamtes Bozen aus. Das erste mal etwas in der Hand und dann haben wir losgelegt.

Hier können Sie mehr über die Geschichte von Paul Christanell und den Beginn des Engagements in Hai Duong lesen.

Zusammen mit der Heimleitung bauten wir das Gebäude nach und nach um. Haben Tische, Stühle, Schüsseln besorgt. Endlich kam dann auch ein Reiskocher in der richtigen Grösse und eine Küche.

Geschafft.

In den Folgejahren ging der Schwerpunkt in Richtung Bildung. In 4 Jahren konnten 32 Ausbildungsklassen ins Leben gerufen und Maschinen gekauft. Die Kids bekommen durch Bildung eine Chance. Heute bauen sie die Tische und Stühle selber. Die Industrie hilft … und sie finden Arbeit. Seit vielen Jahren hilft uns das Missionsamt in Bozen. Es konnten viele gute Dinge getan werden und wir sind sehr stolz, 2014 das Vorzeigeprojekt der Sternsinger in Südtirol zu sein. Die enge Zusammenarbeit mit dem Missionsamt, der Industrie und privaten Spendern erfüllt uns mit Freude und wir bedanken uns fuer das Vertrauen, dass wir über viele Jahre geniessen durften und dürfen.
Die Sterne von Vietnam werden immer für die Kinder und Armen da sein.

Juergen Eichhorn

In diesem Video bekommt man einen Eindruck, wie die blinden Kinder lebten. Schimmel an den Decken, eine verrußte Küche, überall elektrische Leitungen die lose aus den Wänden heraus hängen, loser Putz an den Decken und Wänden und neben vielen weiteren Problemen ein Haus, das generell Einsturzgefährdet ist – keine Umgebung in der Kinder aufwachsen sollten.

Blindenheim 2013

Paul Christanell und Juergen Eichhorn erhielten bei den Dreharbeiten über das Projekt im Social Center den Tipp, das es da eine Blindenschule mit angeschlossenem Wohnheim gibt, in der eine ähnlich desaströse vielleicht noch schlimmere Situation als im Social Center vorzufinden wäre. Also machten sie sich auf den Weg:

… 60 Kinder sitzen auf Betten aus Alteisen mit einer Spanplatte als Auflage. Die Luft ist stickig und von der Toilette, die kein Dach besitzt läuft das „Wasser“ auf den Gang und über die Treppe. Schimmel hat die Küche und die Räume fest im Griff. Unserer Kameramann Wolfgang Penn hat nach dem ersten Drehtag im Blindenheim eine Schimmelpilzvergiftung. Er bekommt keine Luft mehr … Gesundheitsalarm im Team.

Der oberste Stock ist mit Wellblech verschlagen, überall offene Kabel, gebrochene Rohre und Leitungen … Wasser läuft von der Decke … Heute Nacht wurden 2 Mädchen von runterfallenden Putz im Schlaf getroffen … leichte Schnittwunden … „Wo ist das Spielzeug …?“ fragt ein Mitglied der Filmcrew. „Gibt keines.“ war die Antwort. „Was??? Keine Autos, Puppen, Kuschelkissen …???“. „Nein. Wir können nur den nötigen Unterricht, Essen und Wasser bezahlen“ sagt der Heimleiter. Er ist selber blind.

Das war einer der ersten Drehtage mit dem Missionsamt aus Bozen. EIN SCHOCK…  Zwischendurch mussten Mitglieder des Teams an die frische Luft, weil wir nicht vor den Kindern weinen wollten.

STARS OF VIETNAM WIRD DAS NICHT LäNGER MIT ANSEHEN…. UND HIER IST DER PLAN.

Anzahl der Kinder im Heim, die betreut werden sollen:

Wird in den kommenden Wochen ermittelt. Bisher war es nicht möglich, dass blinde Kinder die gehbehindert sind im bestehenden Heim unterkommen. Grund: Steile Treppen und kein Aufzug. Aus Platzmangel können xx Kinder nichts lernen … kein Platz …
Das bestehende Gebäude kann nicht gerettet werden und befindet sich an einer sehr verkehrsreichen Strasse. Ein Neubau auf diesem Grundstück ist nicht sinnvoll.

Projektteilnehmer:
SoV will in Kooperation mit dem Missionsamt in Bozen, dem Land Südtirol, VAVA und dem People Committee in Hai Duong den Neubau des Kinderheims als Gemeinschaftsprojekt durchsetzen. SoV wird die Eingabe bei den verschiedenen Stellen machen und die Gespräche leiten.

Ziel:
Die Eingabeunterlagen sollen bis Spätherbst 2013 entstehen und dann vorgestellt werden. Wichtig ist dabei, dass die Kinder und Jugendlichen gute Bedingungen fuer die Ausbildung bekommen und Platz zum Spielen haben. Auch ein Massageplatz zur Ausbildung muss entstehen.

Ein Teil des Projektes wird es auch sein eine Übergangsloesung fuer die Unterbringung der Kinder zu suchen, wenn sich die Stabilität des bestehenden Gebäudes weiter verschlechtert.
Ziel : Umzug in 2014

LIEBE STARS OF VIETNAM. Diese Kinder haben das RECHT ZU LEBEN. Wir wollen Ihnen dieses Recht geben.

Zufällig ergab es sich, das Lothar Baltrusch mit seinem Projekt „Way To Huyen“ noch während die oben erwähnten Dreharbeiten liefen, in Hai Duong bei Juergen Eichhorn einen Stopp ein legte. Auch er schaute sich das Blindenheim an und entschied es von da an zu seinem Projekt zu machen.

Hier der Link zum Video : Teaser zum Film „Way To Huyen“

Der Teaser zeigt kurze Momente aus der DVD „Way To Huyen“

UNSERE MEILENSTEINE

Oktober 2014

Wir haben ein neues Haus für die Blindenschule gefunden

Seit dem Start von Stars Of Vietnam war eines der wichtigsten Anliegen, ein neues sicheres Gebäude für die Blindenschule und die Kinder zu finden. Es dauerte mehr als ein Jahr, bis zusammen mit den entsprechenden Behörden das richtige Objekt gefunden war.

Sicherlich war es kein Haus, das durch seine Schönheit bestach, aber es war sicher. Kein herunterfallender Putz, keine heraushängenden Kabel und keine schimmligen Wände. Das Haus wurde gesäubert und mit Farbe schnell ansehnlich gemacht, dann kamen die Tage des Umzugs.

November / Dezember 2014

Der Auszug aus dem alten Haus

Nach über einem Jahr Vorarbeit war es im November 2014 dann soweit. Wir konnten mit unseren Kindern aus dem alten Haus in ein bestehendes, sehr zentral liegendes Haus, umziehen.

Aus dem alten Haus wurde alles mitgenommen was brauchbar war und benötigt wurde. Für die Erinnerung wurde noch einmal realisiert, welche Zustände die Kinder und Lehrer nun hinter sich lassen können.

November / Dezember 2014

Der Einzug in das neue Domizil

Die Freude und der Enthusiasmus der durch den Umzug hervorgerufen wurden, sind kaum beschreibbar, alle packten mit an. Eine Gruppe Studenten der Universität in Hai Duong unterstützte die Kinder, Lehrer, freiwilligen Helfer und uns bei dem Umzugarbeiten. Ihre blauen Oberteile wusselten überall fleissig mit herum und trugen sehr zum hohen Umzugstempo bei. Vielen Dank an euch alle von hier aus nochmal.

Es gab Platz in Hülle und Fülle, Duschen und richtige Toiletten. Auch die Küche bestach durch Helligkeit und Sauberkeit.

Juni – Oktober 2016

Der große Umbau des Gebäudes

Die Freude und der Enthusiasmus der durch den Umzug hervorgerufen wurden, sind kaum beschreibbar, alle packten mit an. Eine Gruppe Studenten der Universität in Hai Duong unterstützte die Kinder, Lehrer, freiwilligen Helfer und uns bei dem Umzugarbeiten. Ihre blauen Oberteile wusselten überall fleissig mit herum und trugen sehr zum hohen Umzugstempo bei. Vielen Dank an euch alle von hier aus nochmal.

Es gab Platz in Hülle und Fülle, Duschen und richtige Toiletten. Auch die Küche bestach durch Helligkeit und Sauberkeit.

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Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn! Indes ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehn.

„Johann Wolfgang von Goethe“

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